Presseforum 2024

Eduard Knoll Wohnzentrum

Am Montag, dem 24. Juni 2024 waren wir mit unserer Klasse zusammen im Eduard-Knoll-Zentrum in Krautheim.
Auf uns warteten ein paar Aufgaben, die uns so gut wie möglich zeigen sollten, wie es sich anfühlt, in einem Rollstuhl sitzen zu müssen. Zunächst wurden wir in Gruppen mit je drei Schülern aufgeteilt. Jeder Gruppe wurde dann ein Bewohner vom Wohnzentrum zugeteilt, welcher uns begleitete und dem wir unsere Fragen stellen konnten.
Wir haben Andrea kennengelernt und durften zuerst einen Blick in ihr Zimmer werfen. Andrea wohnt schon seit über 20 Jahren im Eduard-Knoll-Zentrum und sie mag es dort.
Die Zimmer der Bewohner sind so angepasst, dass die Personen mit Beeinträchtigungen es in ihrem Alltag leichter haben. So können zum Beispiel Türen geöffnet werden, indem ein Knopf gedrückt wird.
Nach der Führung war es Zeit für unsere erste Aufgabe. Hierbei mussten wir einen Hindernisparcours im Rollstuhl bewältigen. Als erstes wurden wir im Rollstuhl durch den Parcours geschoben. Dabei war es wichtig, der anderen Person zu vertrauen. Zudem empfanden wir das Schieben eher anstrengend und stressig, weil wir eine große Verantwortung hatten, dass der Person nichts passiert.
Danach mussten wir auch noch selbst durchfahren. Dies war eine große Herausforderung, da es eine gewisse Kraft und Kontrolle braucht.
Nach dieser Aufgabe war es Zeit für ein Spaß-Foto. Anschließend bestritten wir ein Rollstuhlwettrennen. In diesem mussten wir in Rollstühlen einmal um das ganze Wohnzentrum fahren. Es war nicht die einfachste Aufgabe zu lenken und die Kontrolle über den Rollstuhl zu behalten.
Als letztes versuchten wir blind um Hütchen zu fahren. Hierbei wurden wir zwar von einem Mitglied unserer Gruppe gelotst, trotzdem war die Angst irgendwo dagegen zu fahren sehr groß.
Der Besuch dort gab uns einen kleinen Einblick, wie es ist in einem Rollstuhl zu sitzen und wir können die Menschen im Rollstuhl nun ein bisschen besser verstehen. Uns hat es Spaß gemacht dies einmal zu erleben und die Menschen dort ein kleines bisschen näher kennenzulernen.

gez Clarissa, Liana, Milena, Jule, Zuzanna, Emma (Klasse 8b)


Cambridge-Prüfung ‚PET for schools‘ an der Realschule Krautheim

16 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b stellten sich in diesem Schuljahr der Herausforderung des „Preliminary English Test“ („PET“) der University of Cambridge. Zielgruppe dieser anspruchsvollen, international anerkannten Qualifikation sind Schüler mit sehr guten Englischkenntnissen der neunten Klasse der Realschule.
Die beiden Organisatoren Rolf Bächle und Andre Albrecht freuten sich über die guten bis sehr guten Resultate der Schülerinnen und Schüler, die sie unter anderem auch auf das bilinguale Profil der Realschule Krautheim zurückführen.

Der ‚Preliminary English Test‘ überprüft die Kompetenzen Hörverstehen, Leseverstehen, Kreatives Schreiben und Sprechen. Das anvisierte Ziel der Schüler ist es, die Stufe B1 des Europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachen zu erreichen. Hervorzuheben ist das Abschneiden von Noah Sbircea (9a), Thomas Bieber (9a) sowie Lena Treffert (9b) und Polina Tepper (9b), die die Prüfung mit besonderer Auszeichnung bestanden und sogar das noch höhere B2 Level erreicht haben.
Die Prüfung bestanden haben außerdem:
Jonathan Hertlein, Marlon Beck, Rebecca Beck, Selma Schöbinger (9a), Katharina Ognew, Lara Bauer, Janina Görtz, Feline Schweda, Sophia Eichhorn, Nihal Asik, Paul Hofmann und Hannes Schmitt (9b). Sie erhalten ein offizielles Zertifikat der Universität Cambridge, welches ihre guten sprachlichen Fähigkeiten bestätigt.

Seit nunmehr 20 Jahren haben inzwischen deutlich über 500 Schüler der Realschule Krautheim an der PET-Prüfung teilgenommen. Auch in den kommenden Jahren sollen die Schüler zur Teilnahme an der Cambridge-Prüfung ermuntert werden, zeigt sie doch neben dem hohen Leistungsstand der Schüler auch die Bereitschaft, sich anspruchsvollen Aufgaben zu stellen.
 
Seit 2008 belohnt die Schule besonders engagierte Schüler auch durch die Verleihung eines „5–Sterne–Zertifikats Englisch“, wobei neben der erfolgreichen Teilnahme an der „PET-Prüfung“ folgende Leistungen vorausgesetzt werden: Präsentation eines selbst gewählten Themas im Unterricht (GFS), Teilnahme am obligatorischen bilingualen Unterricht und an einer Englisch-AG für besonders begabte Schüler sowie mindestens die Note „gut“ in Englisch.


Zweimal 2. Preis beim Känguru Wettbewerb 2024

In diesem Jahr stellten sich 49 Teilnehmer der Realschule Krautheim den Aufgaben des mathematischen Wettbewerbs, dessen Anmeldegebühr vom Förderverein der Realschule Krautheim übernommen wurde. Die abwechslungsreichen Aufgabenstellungen aus verschiedenen mathematischen Bereichen forderten von den Teilnehmern nicht nur konzentriertes Arbeiten, sondern sorgten auch für kreative Lösungsansätze.

 

Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde sowie das Knobelspiel „Känguru-Akrobaten“. Luca Keller (10a) und Lenny Uhl (5b) erreichten beide durch ihre hohe Punktzahl in ihrer jeweiligen Altersklasse den 2.Preis. Bei ca.850 000 Teilnehmern aus fast 12 000 Schulen eine beachtliche Leistung. Dafür erhielten sie einen weiteren Sachpreis. Luca erhielt das Spiel „Cat in the box“ und Lenny das Buch „Das Weltall - Ein Spaziergang durch die Geheimnisse des Universums“.

 

Für die meisten richtig gelösten Aufgaben hintereinander an einer Schule wird das Känguru-Shirt ausgegeben, dieses sicherte sich ebenfalls Luca Keller.

 

Glückwünsche gehen an alle Teilnehmer. Der nächste Känguru-Wettbewerb findet am 20.März 2025 statt.

 


Zehnjähriges Jubiläum des Gesangswettbewerbs ‚The Voice of Krautheim‘

von links: Siegerin Dana Kuhn, Sheynia Gassner (Platz 2) und Emma Stahl (Platz 3)
von links: Siegerin Dana Kuhn, Sheynia Gassner (Platz 2) und Emma Stahl (Platz 3)

Eine voll besetze Aula und großartige gesangliche Leistungen – das war die Jubiläumsausgabe von ‚The Voice of Krautheim‘ am 5. Juni 2024. In Anlehnung an die bekannte TV-Show wurde der Wettbewerb im Jahre 2014 von der Musikfachschaft der Realschule Krautheim ins Leben gerufen. Seitdem ist ‚The Voice of Krautheim‘ fester Bestandteil des Musikunterrichts und ein Höhepunkt des Schuljahres.
Zunächst wird ein klasseninterner Wettbewerb durchgeführt. Dabei präsentieren die Schüler entweder solo oder aber auch in einer Kleingruppe einen selbstgewählten Song zu instrumentaler Begleitung oder zu einer Karaokeversion. Die jeweiligen Musiklehrer nominieren im Anschluss die besten ‚Acts‘ für den klassenübergreifenden Schulwettbewerb.
In diesem Jahr traten 10 Solisten beziehungsweise Gruppen am 5. Juni zum großen Finale in der Aula an. Moderator Uwe Amann begrüßte die zahlreichen Zuhörer und führte durch das abwechslungsreiche Programm. Neben aktuellen Radiohits präsentierten die Schüler auch Songs aus den 90er und 80er Jahren und begeisterten damit die Jury, bestehend aus den Musiklehrern Jutta Schmieg, Rebekka Meiser und Andre Albrecht. Das enge Rennen an der Spitze entschied Dana Kuhn aus der Klasse 7a für sich mit ihrer Interpretation des Songs ‚My immortal‘. Sie wurde damit bereits zum zweiten Mal ‚Voice of Krautheim‘-Siegerin. Den zweiten Platz erreichte Sheynia Gassner (10a) mit einer sehr gefühlvollen Darbietung des Songs ‚Lost without you‘. Auch Emma Stahl (7b) konnte die Jury auf ganzer Linie überzeugen. Sie sicherte sich mit dem Song ‚Hallejulah‘ den dritten Platz.
 


Weihnachtsbasar der Realschule Krautheim

6857,76 Euro gehen an über die „Comboni Missionare“ nach Ugunda
In diesem Schuljahr gab es ein Jubiläum beim beliebten Weihnachtsbasar der Realschule Krautheim, denn er fand nun bereits zum 20. Mal statt. Im Zentrum stand das altbekannte Motto „Kinder helfen Kindern“. Der Basar, der traditionell am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien durchgeführt wird, ist ein Höhepunkt des „Sozialen Lernens“ im Schulalltag der Schüler. Als eine der sechs Säulen, die die Schüler der Realschule Krautheim „fit für die Zukunft“ machen sollen, ist das „Soziale Lernen“ wichtiger Bestandteil des Schulprogramms.
 
Die Idee, mit einem Weihnachtsbasar Spendengelder zu sammeln, kam den Lehrern bereits in den 80er Jahren nach dem Atomunglück von Tschernobyl. Seitdem unterstützt die Schule jedes Jahr eine andere Hilfsorganisation aus der Region, die sich im In- oder Ausland für hilfsbedürftige Kinder engagiert.
 
In weihnachtlicher Atmosphäre konnten wieder eine Vielzahl an Speisen und Getränken sowie Bastelarbeiten zum Kauf angeboten werden. Ergänzt wurde das Angebot wie schon gewohnt durch die Andreas-Fröhlich-Schule, die selbst produzierte Teesorten sowie Bastelarbeiten verkaufte. Erstmalig beteiligte sich auch das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum mit einem Stand. Die wochenlangen Vorbereitungen und das große Engagement von Schülern, Eltern und Lehrern zahlten sich am Ende aus.
 
Der komplette Erlös von 6857,76 Euro geht in diesem Jahr über die „Comboni Missionare“ an eine Ausbildungsschule für Handwerksberufe in Uganda. Sie wird von dem gebürtigen Assamstädter Konrad Tremmel geleitet und es werden dort jedes Jahr ungefähr 200 junge Männer und Frauen als Schreiner, Maurer, Elektriker und Schlosser ausgebildet.
Pater Hans Eigner nahm den symbolischen Scheck der Schülersprecher in Empfang und sagte zu, das Geld der bereits seit 2008 bestehenden Handwerkerschule zukommen zu lassen. Ziel sei es, jungen Menschen einen Ausbildungsplatz für eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Auch qualifizierte Unterrichtsmaterialien, die den Auszubildenden an dieser Schule für ihre technische Ausbildung bereitgestellt werden, sind sehr kostenintensiv. Die Realschule möchte dies mit ihrer Spende unterstützen.     
 
Realschulrektor Thomas Weniger bedankte sich bei den Schülern, allen am Schulleben Beteiligten sowie den zahlreichen Gästen für das großartige Engagement heute und in den letzten 20 Jahren, das insgesamt eine beachtliche Spendensumme von 135.200€ für Kinder in Not ermöglicht hat.
 
Link zur Organisation:  https://comboni.de/projekt/berufliche-ausbildung-fuer-eine-bessere-zukunft?portfolioCats=153%2C700%2C150%2C151%2C155%2C152%2C154


Bild vl.: Realschulrektor Thomas Weniger, Pater Hans Eigner von den Comboni-Missionaren, die Schülersprecher Niklas Köhler, Luca Keller, und Emelie Petruschat sowie die Teamleiterin für Soziales Lernen Annika Horn.