Presseforum 2022


April 2022

Krautheimer Schüler zeigen Solidarität mit der Ukraine Gemeinschaftsaktion der Schulen im Bildungszentrum bringt 15.000€

Seit Wochen sitzen viele von uns fassungslos vor den Nachrichten und können nicht fassen, dass es einen Krieg mitten in Europa gibt. Auch die Schüler der Realschule Krautheim fragten sich, was man im Großen und im Kleinen tun kann, um nicht tatenlos zusehen zu müssen.

Die Mitglieder des Schülerrats der Realschule beschlossen, mehrere Aktionen zu starten, um den Leidtragenden dieses Dramas – nämlich den vielen Zivilisten in der Ukraine und auf der Flucht von dort – zu helfen.

Bereits vor zwei Wochen fand eine sehr erfolgreiche Waffel-Aktion statt.
In jeder großen Pause wurden die Schüler mit frischgebackenen Waffeln versorgt – der komplette Reinerlös von knapp 1000,-€ wurde daraufhin an die „Aktion Deutschland Hilft“ gespendet. Weitere Aktionen sollen folgen. So wird sich die Realschule Krautheim am 25. Juni beim Sommerfest der Krautheimer Faschingsgesellschaft Lemia zugunsten der Ukraine-Flüchtlinge im Hohenlohekreis mit einer Spielstraße, einer Kunstausstellung und weiteren Ideen beteiligen.

 

Beim „Wandern für die Ukraine“ beteiligten sich schließlich alle Schulen des Bildungszentrums Hohenlohe-Franken. Alle Klassen starteten nach Unterrichtsbeginn vom Sportplatz aus zu einer Sternwanderung rund um Krautheim. Wichtig war es den Organisatoren, in die Krautheimer Ortsteile und auch darüber hinaus, wie zum Beispiel nach Schöntal-Marlach oder Dörzbach, zu wandern. In einigen Gesprächen konnten so Bürger der Orte auf die Aktion aufmerksam gemacht werden.

Im Vorfeld zur Wanderung suchte sich jeder Schüler der Realschule, der Grund- und Werkrealschule, der Förderschule sowie der Andreas-Fröhlich-Schule eigene Sponsoren. Für jeden gelaufenen Kilometer sollte ein bestimmter Betrag gespendet werden. Über die Verwendung der Spendensumme entschied jede Schule im Sinne der Ukrainehilfe selbst. Insgesamt kamen mit dieser Gemeinschaftsaktion stattliche 15.000,-€ zusammen. Die Strecken waren alle etwa zehn Kilometer lang -  einige Klassen verlängerten spontan ihre Routen. Im Anschluss an die Wanderung gab es ein gemeinsames Foto mit allen Schülern des Schulzentrums auf dem Sportplatz. Mit den ukrainischen Farben gelb und blau sollte ein Solidaritätszeichen in Richtung Ukraine geschickt werden.

 

 


Fast 1000 Euro - Erfolgreiche Spendenaktion der SMV

Der Krieg in der Ukraine und die entsetzlichen Bilder und Nachrichten, die uns tagtäglich erreichen, beschäftigen auch die Kinder und Jugendlichen an der Realschule Krautheim.

Im Rahmen einer SMV-Sitzung wurde gemeinsam mit den Verbindungslehrern Martina Philipp und Uwe Amann sowie der Schulleitung überlegt, wie die Schulgemeinschaft den Menschen in der Ukraine und den Flüchtenden helfen kann.

So wurde beschlossen, an der Realschule einen Waffelverkauf zu organisieren und den gesamten Gewinn an eine Organisation, die ukrainische Menschen unterstützt, zu spenden.

 

Die Aktion war ein voller Erfolg. Insgesamt kamen fast 1000 Euro zusammen, die an die „Aktion Deutschland Hilft“ überwiesen werden konnten. Alle Klassen spendeten Waffelteig und viele Schüler und Lehrkräfte waren gerne bereit, den Menschen in der Ukraine durch den Kauf einer leckeren Waffel zu helfen und oftmals sogar freiwillig zusätzlich etwas zu spenden.

Waffelverkauf
Waffelverkauf

März 2022

Zukunftsforscher an der Realschule Krautheim

Ob Fitnesstracker, Herzschrittmacher oder Prothesen – technische Anwendungen sind heutzutage aus dem Gesundheitsbereich nicht mehr wegzudenken. Und: diese medizintechnischen Neuheiten sind spannend. Mit ihrem neuen Bildungsangebot „Zukunftsforscher – Technik für Gesundheit“ gibt die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher (IJF) Einblicke in die angewandte Medizintechnik. Das tolle daran: Schüler dürfen selbst Produkte entwickeln. Jetzt nahmen die Klassen 8a, 8b und 8c der Realschule Krautheim daran teil.

 

An zwei Tagen kamen junge Akademiker der Initiative mit einem interaktiven Vortrag, Experimenten zum Mitmachen und Technik zum Anfassen an die Realschule Krautheim. Gemeinsam mit den Schülern erforschten sie praxisorientiert das Thema Medizintechnik. In insgesamt acht Unterrichtsstunden setzten sich die Jugendlichen intensiv mit modernen Technologien im Gesundheitssektor auseinander. Dabei erfuhren sie mittels Simulationsmodellen von Einschränkungen des menschlichen Körpers durch Krankheit und Alter. Danach waren sie gefordert, in Teams ihre eigenen Prototypen einer aktiven Handprothese zu designen und zu bauen. Zusätzlich lernten sie kreative Methoden wie Design Thinking, Empathie und Teamgeist kennen.

 

Die Schüler konnten mit Spaß Schlüsseltechnologien erleben und forschend-entdeckend lernen. Darüber hinaus gaben die Referenten Berufs- und Studienorientierung mit Technik zum Anfassen. Denn nach wie vor mangelt es in naturwissenschaftlich-technischen Berufen an Nachwuchskräften.

 

 

Zukunftsforscher
Zukunftsforscher

Müllsammelaktion an der Realschule Krautheim

Schon seit Jahren hat die Umwelterziehung in der Realschule Krautheim einen sehr hohen Stellenwert im Schulprogramm. Mit Hilfe des schuleigenen Curriculums der Säule Umwelt & Energie entwickeln die Schüler durch vielfältige Angebote über die Schuljahre ein nachhaltiges Umweltbewusstsein. Insbesondere durch die Müllsammelaktionen, wie sie jüngst in der Realschule Krautheim stattgefunden hat, wird Jugendlichen dieses auch praktisch näher gebracht.

Am Morgen des Aktionstages wurde die 7a von ihrem Klassenlehrer Thomas Schelle in Kleingruppen eingeteilt und sammelte dann an verschiedenen Orten in Krautheim allen Müll ein, den sie finden konnten. Nach mehreren Stunden waren die Gruppen mit ihren zugewiesenen Gebieten fertig. Die Mengen, die hier gefunden wurden überraschten die Schüler sehr. Unter dem Müll waren Zigarettenverpackungen, Feuerzeuge, Verpackungen von diversen Süßigkeiten und Vieles mehr.

 

Im Anschluss an die Sammelaktion erstellten die Schüler Plakate mit Auswertungen der Aktion und stellten ihre Ergebnisse in ihrer Klasse vor. Die gesamte Klasse 7a freute sich über diesen Erfolg und auch darüber, einen persönlichen Beitrag zu einer sauberen Umwelt geleistet zu haben.

Müllsammelaktion 2022
Müllsammelaktion 2022

Methodentraining an der Realschule Krautheim

In jedem Schuljahr veranstaltet die Realschule Krautheim im Rahmen der Schulprogrammsäule „Methoden“ mit allen Klassen insgesamt zwei Methodenwochen. Nun fand die zweite Methodenwoche des laufenden Schuljahres statt. Ausgehend von der Tatsache, dass sich die Anforderungen an die heranwachsende Generation in Beruf und Gesellschaft immer schneller verändern, muss auch die Schule ihren Beitrag dazu leisten, die Zukunftsfähigkeit der jungen Menschen zu stärken und ihnen die Notwendigkeit eines lebenslangen Lernens zu vermitteln.

Im Wechselspiel von Übung, Reflexion, Regelanwendung und der Präsentation der Ergebnisse kommen Schüler allmählich zu einer qualifizierten Methodenauswahl und ihrer reflektierten Anwendung. Die Lernspiralen beinhalten aufeinander aufbauend jahrgangsspezifische Themen und reichen beispielsweise von handwerklichen Grundkenntnissen über effektive Formen der Arbeitsvorbereitung, Methoden der Texterschließung und Informationsbeschaffung bis hin zum freien Sprechen im Einzelvortrag oder im Team.

Während die zehnten Klassen die Woche für eine intensive Vorbereitung auf die anstehende schriftliche Prüfung nutzten, wurde parallel die Kommunikationsprüfung im Fach Englisch sowie in Klassenstufe 9 die Projektprüfungen im Fach WBS durchgeführt.

In der 8. Klassenstufe gab es neben den Lernspiralen auch Besuch von externen Referenten aus dem Sozialbereich, so zum Beispiel vom Technischen Hilfswerk, der örtlichen Sozialstation und der benachbarten Andreas-Fröhlich-Schule.

 

Zur Auflockerung der recht straffen Trainingseinheiten hatten die Klassenstufen 5 bis 7 einen Klassenlehrertag, der abwechslungsreich mit Projekten, Wandertagen oder einer GPS-gestützten Schatzsuche gestaltet wurden.

Methodenwochen 2
Methodenwochen 2

Januar 2022

Realschule Krautheim spendet Rekordsumme in Höhe von 20.500€ an das Projekt „Hilfe für Dalit-Kinder in Indien“.

Schon das zweite Jahr in Folge musste der normalerweise jährlich stattfindende Weihnachtsbasar der Realschule Krautheim pandemiebedingt ausfallen. Dieser stellt sonst immer am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, den Höhepunkt des „Sozialen Lernens“ im Schulalltag der Schüler dar. Nun bedurfte es erneut einer corona-freundlichen Alternative. Hierzu hatte die Realschule Krautheim in den Sportstunden vor den Herbstferien einen Spendenlauf zugunsten des Projekts „Hilfe für Dalit-Kinder in Indien“ organisiert. In diesem liefen die Schüler ungefähr 2850 Stadion-Runden, was unglaublichen 1140 gelaufenen Kilometern entspricht.

Trotz der noch vorherrschenden Pandemie-Situation ist die Spendenbereitschaft aller am Schulleben Beteiligten ungebrochen und eine in dieser Höhe noch nie da gewesene Rekordsumme in Höhe von 20.500€ konnte gesammelt werden. Die Scheckübergabe konnten alle Schüler in Ihren Klassenzimmern per Videokonferenz live verfolgen.

Das Projekt, wird von Pfarrer Christuraj, der in der Gemeinde Schöntal als Pfarrvikar tätig ist, geleitet. Er reist jährlich nach Indien und verwendet die gesammelten Spenden für Schulgeld,  Schulmaterialien, Nahrungsmittel und ärztliche Versorgung. Wer als "Dalit“ (Zerbrochener) geboren wurde, der steht ganz unten im Kastensystem. Sie gelten als unrein und Unheil bringend. Sie dürfen kein Wasser aus dem Dorfbrunnen schöpfen und nicht einmal ihr Schatten darf auf einen Kasten-Hindu fallen. 160 Millionen Menschen in Indien erleiden dieses Schicksal. Die Arbeitslosigkeit ist hoch und häufig sind die Dalits Tagelöhner, sodass sie kein geregeltes Einkommen haben. Der Lohn reicht kaum für den täglichen Lebensbedarf. Auch viele Kinder müssen arbeiten und eine höhere Schulausbildung ist nur in weiter entfernten Städten möglich.

 

 „Ein besonderer Dank geht an die vielen Schüler, Eltern, Lehrkräfte und alle Sponsoren, die sich an dem Spendenlauf beteiligten. Somit können wir die Kinder in Indien nach dem Motto `Kinder helfen Kindern´ tatkräftig unterstützen“, so Realschulrektor Thomas Weniger. Er freue sich, dass die Realschule auf diesem Weg ihrer Tradition, Kindern in Not zu helfen, treu bleiben konnte und bedankte sich bei Realschullehrerin Annika Böhrer, die das Projekt als Teamleiterin der Säule `Soziales Lernen´ an der Schule federführend organisierte.